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Jonathan Stroud >>Der Wispernde Schädel<<

George zog das Tuch weg.
Er enthüllte ein Gefäß, etwas größer als ein Einmachglas. Oben war es mit einem Deckel gesichert. George beugte sich dicht über das Glas, schob den Verschluss auf, legte ein kleines, rechteckiges Eisengitter frei und sagte: »Hallo da drin! Lucy glaubt, dass es dir nicht gut geht! Ich bin anderer Meinung! Kannst du uns bitte sagen, wer recht hat?«

Wir warteten. Die Substanz im Glas war dunkel und unbewegt. In der Mitte hockte ein regloses Etwas. Ein Schädel!
George brummte: »Er antwortet aus reiner Boshaftigkeit nicht. Das Ding ist von Natur aus heimtückisch. Hast du selbst behauptet, nachdem er mit dir gesprochen hat.«
»Wer weiß?« Ich betrachtete den verschwommenen Umriss hinter der Glaswand. »Wir wissen doch nichts über ihn.«
»Immerhin hat er dir mitgeteilt, dass wir alle sterben müssen.«
»Er hat gesagt: DER TOD KOMMT.
Das ist etwas ganz anderes.«




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